Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

slide01 slide02 slide03 slide04 slide05 slide06 slide07 slide08 slide09 slide10 slide11 slide12 slide13 slide14 slide15 slide16 slide17 slide18 slide19 slide20 slide21 slide22 slide23 slide24 slide25 slide26 slide27 slide28 slide29 slide30 slide31 slide32 slide33 slide34 slide35 slide36 slide37 slide38 slide39 slide40 slide41 slide42 slide43 slide44 slide45 slide46 slide47 slide48 slide49 slide50 slide51 slide52 slide53 slide54 slide55 slide56 slide57 slide58 slide59 slide60 slide61

Immobilienmarkt: Große Nachfrage sorgt weiterhin für Stabilität

Der deutsche Immobilienmarkt ist seit Jahren stabil, obwohl die Preise in den Ballungszentren weiterhin stark anziehen. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) weist allerdings auf Risiken in einigen Regionen hin. Investoren sollten deshalb lokale Besonderheiten beachten. Die meisten ländlichen Gebiete seien überversorgt, geht aus der aktuellen IW-Studie hervor, Haus- und Grundstückspreise könnten dort fallen. In den großen Städten fehlen hingegen Wohnungen und es mangelt an Bauplätzen. Mikro-Apartments der gehobenen Preisklasse seien aber kein geeignetes Gegenmittel, denn davon würden in einigen Großstädten inzwischen zu viele gebaut. Die Preise für Wohnimmobilien haben sich in den vergangenen Monaten uneinheitlich entwickelt. Laut Hauspreis-Index (EPX) waren die Preise für Bestandsimmobilien leicht unter Druck geraten, legten aber jetzt wieder etwas zu. Dagegen gaben die Preise für Eigentumswohnungen etwas nach. Kurzzeitige Preisschwankungen sind im Immobilienmarkt jedoch normal. Der Blick auf die bundesweiten Vorjahrespreise ist aussagekräftiger, zeigt allerdings nur den allgemeinen Trend. Danach legten Eigentumswohnungen innerhalb eines Jahres um 6,78 Prozent und neue Ein- und Zweifamilienhäuser um 9,36 Prozent zu. Die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser sind seit Juli 2016 hingegen nur um 0,66 Prozent angestiegen. Ein Indiz für die zukünftige Entwicklung des Immobilienmarktes ist auch der Handel mit ganzen Wohnungsbeständen. Laut Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ist der Handel mit größeren Wohnungsbeständen ab 800 Einheiten weiter rückläufig. In den ersten sechs Monaten des Jahres kam es zu 13 Verkäufen, bei denen 26.600 Wohnungen gehandelt wurden. Der Handel mit kleineren Beständen gewinnt dagegen an Bedeutung.