Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Neues Gesetz regelt die Berufszulassung für Immobilienverwalter und Immobilienmakler

Was lange währt, wird endlich gut, sollte man meinen. Doch die Berufsverbände der Immobilienwirtschaft und viele Akteure der Branche hätten sich vom Gesetzgeber mehr gewünscht. Seit langem streben sie eine strengere Berufszulassung an, die zu einer weiteren Professionalisierung führen und das Image des Berufsstandes stärken soll. Nach langen Diskussionen hat der Bundestag Ende Juni endlich das neue Gesetz verabschiedet. Danach müssen Immobilienverwalter nun eine Erlaubnis für die Ausübung Ihres Gewerbes beantragen, die nur erteilt wird, wenn der Antragsteller zuverlässig ist, in geordneten Vermögensverhältnissen lebt und eine Berufshaftpflichtversicherung nachweist. Ein Sachkundenachweis muss entgegen der bisherigen Pläne nicht erbracht werden. Allerdings sind Immobilienverwalter verpflichtet, sich regelmäßig fortzubilden. Die Fortbildungsverpflichtung von 20 Stunden in drei Jahren betrifft dabei nicht nur Verwalter sondern auch Immobilienmakler. Welche Fortbildungen anerkannt werden, soll noch in einer Rechtsverordnung geregelt werden. Eine Versicherungspflicht und ein Sachkundenachweis sind für Makler nicht vorgesehen. Das ist zwar besser als nichts, meinen viele Betroffene, könne jedoch erst der Anfang sein. Die Immobilienwirtschaft ist in den vergangenen Jahren durch viele neue rechtliche Vorschriften ein komplexes Arbeitsfeld geworden, in dem sich Laien zunehmend schwer zurechtfinden. Verantwortung und Beratungsbedarf sind in den Immobilienberufen gewachsen, denn fast immer geht es um viel Geld, oft um das komplette Vermögen eines Haushalts.